Sonntag, 14. Oktober 2012
Nichts Besonderes...
Diese Woche war mal wirklich unspektakulär, aber dennoch vielseitig.

Kulinarisch gab es Höhen und Tiefen. Ich war endlich Hotpot essen, und es war so köstlich und vielseitig wie erwartet. Wir waren zu siebt, entsprechend konnten wir umfangreich bestellen. Und von diesen sieben Leuten war ich die einzige, die keine Fotos gemacht hat. Ich war zweimal koreanisch essen, was, ebenfalls wie erwartet, sehr lecker war. Als schönen Gegensatz hab ich mir Mitte der Woche den Magen verdorben und hab ‘nen ganzen Tag im Bett verbracht.

Das Wochenende wollte ich mir mal wieder schöne grüne, ruhige Umgebung gönnen und hab die Tage im Wohnheim verbracht. Nur war es weder sehr grün noch sehr ruhig, da gleich neben meinem Wohnheim eine Baustelle begonnen wurde. Sonntagmorgens um 7 flöten keine Vögel durchs Fenster, sondern der Presslufthammer. Aber schön war es, die ganzen Freunde von hier spontan in der Mensa zu treffen. Folglich habe ich gestern Abend vier Stunden in und bei der Mensa verbracht.

Unimäßig hatte ich einen kleinen Erfolg, ich hab meine kurze Powerpoint zur trigonometrischen Höhenmessung fertiggestellt.

Mein Arbeitsplatz in der Uni, wo ich normalerweise den ganzen Tag bin.

Das war aber wegen meinem krankheitsbedingten Ausfall und dem daran anschließenden Aufpäppeln mit das Einzige, was ich diese Woche geschafft habe. Außer bei einem der unzähligen Vorträge zu sein, diesmal ein Niederländer der Firma Fugro, der speziell zu Mehrdeutigkeitslösungen bei GNSS Messungen referiert hat. Insgesamt zwei Tage Vorträge, einen Vormittag lang habe ich zugehört.

Das Wetter ist wirklich herbstlich geworden, morgens und abends wird es frisch, man bräuchte schon fast eine Jacke. Wobei ich das sage, während ich langärmlig rumlaufe. In meinem Umkreis beginnt man sich zu Überlegen, ob vielleicht kurze Hose und T-Shirt etwas zu wenig ist. naja, jeder hat ein etwas anderes Gefühl. Tagsüber wird es dennoch auf manchmal unerklärliche Weise richtig warm, teilweise wieder 28 Grad. Herbstlich war auf alle Fälle die Luft, keine schwüle Dampfwolke, sondern klarer Weitblick unter grauen Wolken. Ich kann von meinem Balkon bis zum anderen Ufer des Nanhu schauen.

Blick nach Süden von meinem Balkon aus, in der Ferne der Nanhu.

Zum Abschluss noch eine Impression vom ältesten Gebäude der Uni, das damals das modernste Wohnheim Chinas war.

Ältestes Gebäude der WHU.